Die häufigsten Krankheiten bei der Katze:

Viruserkrankungen:

Erkrankung durch das feline Leukämie-Virus (FeLV)

Ursache und Übertragung:

Die durch das feline Leukämie-Virus (FeLV) verursachte Erkrankung gehört zu den häufigsten schwerwiegenden Infektionskrankheiten der Katze. Glücklicherweise gibt es bis heute keinen Hinweis dafür, dass dieser Krankheitserreger auch dem Menschen gefährlich werden könnte. Eine infizierte Katze - sie muss noch nicht sichtbar erkrankt sein.- scheidet das Virus unter anderem in großen Mengen über den Speichel aus. Die Ansteckung gesunder Katzen erfolgt meist von Tier zu Tier durch gegenseitiges Beschnüffeln oder Belecken. Der Erreger kann aber auch indirekt z. B: bei der Benutzung derselben Ess- und Trinknäpfe übertragen werden. Die Infektion ist sogar von der Mutterkatze auf das ungeborene oder neugeborene Kätzchen möglich. Nach der Ansteckung können Monate bis Jahre vergehen, bis die Krankheit ausbricht. 

Krankheitsanzeichen:

Die Krankheitsanzeichen sind derart vielgestaltig dass sie hier nicht alle ge4nannt werden können. Erkrankte Katzen werden mit der Zeit immer schwächer, magern ab, leiden oft an einer Veränderung ihres Blutes, und bei einigen entwickeln sich auch durch das Virus verursachte bösartige Turmore.

Vorbeugung und Behandlung:

Die Behandlung gegen die Ursache der Erkrankung - gegen das Virus - ist nicht möglich. Wenn der Krankheitsprozess noch nicht weit fortgeschritten ist und die Katze offensichtlich noch nicht daran leidet, können die Symptome kuriert und die Abwehrkraft der Katze gestärkt werden. Die Katze muss sofort von den anderen Katzen getrennt werden, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Das gilt natürlich für alle infizierten Katzen. Dabei muss daran gedacht werden, dass Katzen, die bereits infiziert, aber noch nicht erkrankt sein brauchen, das Virus trotzdem übertragen können. Da es keine sinnvollen Therapieverfahren gibt, muss auf die Vorbeugung besonderen Wert gelegt werden. Zunächst müssen die Katzen erkannt werden, die das Virus weiterverbreiten können. Alle Mitglieder einer Katzengemeinschaft sollten daher getestet werden. Mit dem Test, der das Virus im Blut nachweist, können die meisten infizierten Tiere erkannt werden. Wer ganz sicher sein möchte, lässt seine Katzen zweimal im Abstand von drei Monaten testen Natürlich darf in dieser Zeit kein Kontakt zu anderen Katzen bestehen. Ausserdem sollte jede neu aufgenommene Katze getestet werden. Die Vorsichtsmaßnahmen können allerdings nur bei Katzen ohne freien Auslauf voll wirksam. Eine weitere Möglichkeit vorzubeugen, besteht darin, die Katze impfen zu lassen. Inzwischen gibt es gut verträgliche Impfstoffe, die  einen guten, wenn auch nicht 100%igen Schutz vor der Infektion bieten. Vor der Impfung sollte durch einen Bluttest sichergestellt sein, dass die Katze nicht bereits infiziert ist. Auf die vorherige Blutuntersuchung kann ggf. bei Jungkätzchen bei einer nichtinfizierten Mutter verzichtet werden. Im Sinne einer effektiven Prophylaxe ist zu fordern, dass möglichst viele Katzen getestet und geimpft werden.

Der Katzenschnupfen

Ursache und Übertragung:

Der ansteckende Katzenschnupfen wird durch eine Vielzahl unterschiedlicher Krankheitserreger übertragen. Dazu gehören Calici- Herpes- und andere Viren, sowie Chlamydien, Mykoplasmen und verschiedene Bakterien. Die infizierten Katzen scheiden die Erreger häufig in großer Zahl über Nasen- und Augensekret sowie über den Speichel aus. Gesunde Katzen werden über den direkten Kontakt mit einem infizierten Tier beim Beschnuppern und gegenseitigem Belecken  oder durch Niesen versprühte Tröpfchen angesteckt. Die Infektion kann aber auch durch gemeinsam benutze Gegenstände wie ess- und Trinknäpfe erfolgen.

Krankheitsanzeichen:

Nach einer Ansteckung kann es innerhalb von 1 bis  Tagen zum Krankheitsausbruch kommen. Die Katzen sind träge und matt. Nase und Ohren fühlen sich durch das Fieber meist wärmer an als sonst, und die Tiere müssen häufig niesen. Sie haben ausserdem keinen Appetit, da sie geschwächt sind, und durch die Nasenentzündung den Geruch der Mahlzeit schlecht wahrnehmen können. Die Lymphknoten im Bereich des Kopfes und die Mandeln können anschwellen. Die Entzündung der Mundschleimhaut in Verbindung mit Schluckbeschwerden bewirkt manchmal, dass Speichel in großer Menge aus dem Mund läuft. Mit der Zeit kann der Augen- und Nasenausfluss durch die Beteiligung von Bakterien eitrig- trüb werden. Die Sekrete werden so zäh, dass die geschwächte Katze sie nicht mehr selbst durch Putzen beseitigen kann . durch den Krankheitsstress können Harre vermehrt ausfallen und das dritte Augenlid (Nickhaut) das Auge teilweise abdecken. Je nach Abwehrkraft der Katze, Umweltbedingungen und  art des Erregers können schwerwiegende Komplikationen wie Lungenentzündung oder Geschwüre der Mundschleimhaut und der Hornhaut (Kornea) des Auges auftreten. Besonders betroffen sind junge und abwehrgeschwächte Katzen. In einer Katzengemeinschaft können in kürzester Zeit alle Tiere erkranken.

Vorbeugung und Behandlung:

Bereits bei den ersten Krankheitsanzeichen sollte eine tierärztliche Untersuchung stattfinden. Neben der verordneten Behandlung muss auf das Raumklima geachtet werden. Es darf nicht zu kalt und die Raumluft nicht zu trocken sein. Die Sekretreste an Augen, Nase und Mund sollten regelmäßig vorsichtig mit warmen Wasser abgewaschen werden. Gegen die wichtigsten, den ansteckenden Schnupfen, auslösenden Viren (Calici- und Herpesvirus) sowie gegen Chlamydien kann vorbeugend geimpft werden Die Impfung ist jedoch nicht gegen alle Erreger wirksam. 

Parvovirose der Katze

Die durch ein Parvovirus hervorgerufenen Erkrankung wird auch als Katzenseuche oder Panleukopenie bezeichnet. Besonders schwer  erkranken junge Katzen, aber auch ältere Tiere mit geschwächtem Immunsystem. Bei kranken Katzen ist das Virus in allen Körperausscheidungen Der Erreger ist in der Umwelt sehr lange lebensfähig. Deshalb ist eine Übertragung nicht nur durch den Kontakt von Katze zu Katze, sondern auch indirekt über gemeinsam benutze Ess- und Trinknäpfe und über andere Einrichtungsgegenstände möglich. Auch der Mensch kann das Virus an Kleidern und Schuhen von draußen hereintragen und auch ausschließlich in der Wohnung lebende Katzen anstecken. Das Virus wird über den Mund aufgenommen und befällt dann verschiedene Organe. Besonders schwer die wird die Schleimhaut des Darms zerstört.

Krankheitsanzeichen:

Etwa 4 bis 6 Tage nach der Ansteckung kann die Katze krank werden. Sie bekommt hohes Fieber, ist sehr geschwächt, hat keinen Appetit und muss häufig erbrechen. Ein bis 2 Tage später kommt schwerer, anfangs wässriger, und darauf häufig blutiger Durchfall hinzu. Durch den starken Flüssigkeitsverlust trocknet die Katze sehr schnell aus, wird teilnahmslos, ihre Augen fallen ein und das 3. Augenlid (Nickhaut) bedeckt als Folge davon den nasenzugewandten Teil des Augapfels. Die Erkrankung kann innerhalb kürzester Zeit zum Tod führen.

Vorbeugung und Behandlung:

Eine rechtzeitig durchgeführte, intensive Behandlung kann in manchen Fällen das Leben der Katze retten. Die regelmäßige Schutzimpfung gegen die Parvovirose der Katze ist unbedingt zu empfehlen.

Erkrankung durch das feline Immunschwäche-Virus (FIV)

Das feline Immunschwäche-Virus ist verwandt mit dem HI-Virus des Menschen. Eine mit dem FIV infizierte Katze stellt jedoch keine Gefahr für den Menschen dar. Die Übertragung von Katze zu Katze findet in erster Linie über Bisse statt. Wenn eine weibliche Katze während der Trächtigkeit angesteckt wird, kann es auch zu einer Übertragung auf die Jungtiere über die Plazenta während der Schwangerschaft oder über die Milch während der Stillzeit kommen. Die Übertragung durch den Deckakt ist wahrscheinlich, aber noch nicht abschließend geklärt. Krankheitsanzeichen. Es sind die Katzen  am meisten gefährdet, die mit vielen anderen Katzen zusammen verkehren und häufig in Kämpfe verwickelt sind. Daher kommt die FIV-Infektion bei Katzen mit freiem Auslauf besonders häufig vor. Nach der Ansteckung vergehen oft viele Jahre bis die Krankheit ausbricht.

Krankheitsanzeichen: 

Im Körper der Katze befällt das Virus das Lymphsystem und schwächt die Immunabwehr. Die Krankheitsanzeichen stehen häufig mit Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen, sowie bakteriellen Infektionen von Haut, Harnblase und Atmungsapparat in Verbindung. Erkrankte Tiere haben häufig Durchfall oder leiden an zentralnervösen Störungen. Schließlich kann das erworbenen Immunschwäche-Syndrom mit tumorösen Lymphknotenveränderungen und Nierenversagen einhergehen. Die Symptome können so vielgestaltig sein, dass eine Klärung der Krankheitsursache nur über einen Bluttest mit Nachweis spezifischer Antikörper gegen das FIV gelingt ,die bereits einige Wochen nach der Infektion vorhanden sind.

Vorbeugung und Behandlung:

Leider gibt es bis heut keine Möglichkeit, durch eine gezielte Therapie das FIV aus dem Körper der Katze zu eliminieren. Die Behandlung beschränkt sich auf die Symptome und auf die Stärkung der Abwehrkraft. Die bei einem AIDS-kranken  Menschen eingesetzten chemotherapeutischen Verfahren befinden sich für Katzen noch in Erprobung. Mit großer Sicherheit kann eine Infektion nur dann verhindert werden, wenn eine Katze ausschließlich mit FIV-negativ getesteten Tieren zusammenlebt. Bei freilaufenden Katzen kann eine Ansteckung nicht verhindert, das Risiko aber durch Kastration und nächtliches Ausgangsverbot reduziert werden. Zur Zeit gibt es in Deutschland noch keinen Impfstoff gegen FIV.

Feline infektiöse Peritonitis (FIP)

Ursache und Übertragung:

Die FIP ist eine weitere häufige Infektionskrankheit der Katze, die durch ein Virus- ein Coronavirus- verursacht wird. Coronaviren werden von infizierten Katzen mit dem Stuhl ausgeschieden und von anderen Katzen über Mund und Nase aufgenommen. In der Umwelt bleibt das Virus bis zu 6 Wochen ansteckend. Deshalb ist eine Ansteckung nicht nur von Katze3 zu Katze, sondern auch über den kontaminierten Boden, Käfige, Decken, Kissen, Polster, Ess-Trinkgefäße Pflegeutensilien sowie über Hände und Kleidung der Menschen möglich. Besonders empfänglich sind Jungtiere. Das Coronavirus ist in den meisten Fällen recht harmlos. Etwa die Hälfte aller Katzen beherbergt dieses Virus in ihrem Darm. Und nur ein kleiner Teil dieser Katzen erkrankt an FIP. Woher kommt das? Die Wissenschaft ist derzeit der Meinung, dass es bei einigen Katzen, die das Coronavirus in sich tragen, zu Mutationen (Änderung der Erbinformation) der Viren kommt. So werden die zunächst harmlosen Viren bösartig. Sie können dann aus dem Darm auswandern und über befallene Blutzellen den ganzen Körper infizieren. Offenbar schützt ein intaktes Immunsystem, insbesondere eine intakte zelluläre Immunabwehr, viele Katzen vor der FIP. Eine Schwächung des Immunsystems, Stress und andere Infektionen fördern die Vermehrung der Coronaviren im dArm und erhöhen damit das Risiko, dass bösartige FIP- verursachende Coronaviren entstehen.

Diagnose:

 Bei der feuchten Form der FIP ist die Diagnose durch Untersuchung der Ergussflüssigkeit einfach. Die Diagnose der trockenen Form der FIP ist nur durch umfangreiche Laboruntersuchungen sicherzustellen.

Vorbeugung und Behandlung:

 Leider besteht bei der FIP keine Aussicht auf Heilung, wirksam Behandlungsverfahren sind nicht bekannt. Deshalb muss der Schwerpunkt  bei der Bekämpfung dieser Erkrankung auf der Vorbeugung liegen. Es gibt einen FIP Impfstoff, der Katzen ab einem Alter von 16 Wochen in die Nase gegeben wird und bisher nicht infizierten Katzen einen gewissen Schutz bietet. Kätzchen, die bereits infiziert sind, werden durch den Impfstoff nicht geschützt. Deshalb ist es sinnvoll, vor der Impfung durch die Untersuchung einer Blutprobe zu klären, ob bereits eine Infektion vorliegt.

Tollwut

Erreger und Übertragung:

Eine der gefährlichsten Krankheiten für Mensch und Tier ist die Tollwut. Dank veterinärpolizeilicher Maßnahmen ist es gelungen, die bis heute unheilbare Tollwut einzudämmen. Sie kommt aber immer noch gebietsweise vor. Besonders Hunde und Katzen werden durch den Kontakt mit Wildtieren- hauptsächlich Füchsen- angesteckt. Mit dem Speichel oder beim Biss wird das Tollwutvirus übertragen.

Krankheitsanzeichen:

Infizierte Tiere verhalten sich über eine längere Zeit fast normal, sind ruhig und unauffällig. Dieser äußere Eindruck täuscht. Tollwutinfizierte Tiere sind äußerst gefährlich und der Umgang mit ihnen ist auf jeden Fall zu vermeiden. Es ist allgemein bekannt, dass man "zahmen" Füchsen in der Natur ausweichen soll. Durch die Tollwut geht die natürliche Scheu vor dem Menschen verloren. Erst Wochen und Monate nach der Ansteckung kann es zu klinischen Symptomen kommen, die mit Speichelfluss, Unruhe und Bisswut können auf Tollwut hinweisen. 

Vorbeugung und Behandlung:

 Die einzige Maßnahme, die freilaufende Katzen vor einer Tollwuterkrankung sicher schützt, ist die  vorbeugende Impfung. Wichtig ist, dass der Impfschutz regelmäßig erneuert wird.

Hautpilzerkrankung

Ursache und Übertragung:

Verursacher sind Hautpilze der Gattung Microsporum und Trichophyton. Microsporum canis ist mit großem Abstand der häufigste Erreger einer Hautpilzerkrankung bei der Katze. Die Übertragung erfolgt vorwiegend direkt von Katze zu Katze. Die überall in der Wohnung verteilten Pilzsporen sind sehr wiederstandsfähig und bleiben in der Umwelt lange Zeit ansteckungsfähig. Deshalb kann die Pilzerkrankung auch durch die Hände, durch Kleider und Schuhe des Menschen, durch Transportkäfige, Bürsten und andere Gegenstände übertragen werden. Besondere Gefahren gehen von der Zusammenkunft vieler Katzen aus verschiedenen Haushalten in Tierhandlungen Katzenpensionen und Tierheimen sowie auf Katzenausstellungen aus.

Krankheitsanzeichen:

Von der Zeit der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Haut- und Haarveränderungen verstreichen mindestens 1 bis 2 Wochen. Oft entstehen runde oder ovale, teilweise haarlose Bezirke. Die Haut ist an diesen Stellen häufig verdickt, und am Rand ist eine wallartige Erhöhung erkennbar. Die Haare brechen oft wenige Millimeter über der Hautfläche. Manchmal sind Schuppen und Krusten vorhanden. Der Juckreiz fehlt anfangs meistens, kann aber später bei Verschlimmerung der Entzündung auftreten. Bei einigen Katzen sind die Befunde nicht so auffällig, sie haben nur ein stumpfes Fell mit teilweise vermehrter Schuppenbildung. Manche Katzen sind ganz ohne sichtbare Haut- und Haarveränderungen mit Pilzen besiedelt. Sie haben für die Übertragung eine besondere Bedeutung.

Vorbeugung und Behandlung:

Weil z.B. Milbenbefall ganz ähnliche Symptome hervorrufen kann, stellen die Tierärzte nicht nur aufgrund der bloßen Krankheitsanzeichen. Häufig sind die Zusatzuntersuchungen, wie z.B. die Betrachtung mit einer UV- Lampe erforderlich. Sicherheit kann ein sogenanntes Hautgeschabsel bringen, bei dem mit einer Klinge Hautschuppen, Haare und Krusten abgenommen werden. Diese Probe wird dann für die mikroskopische Beurteilung und zur Anzüchtung der Pilze auf einem speziellen Nährboden verwendet. Leider dauert es manchmal einige Wochen, bis das entgültige Laborergebnis vorliegt. Bei hochgradigem Pilzbefall müssen langhaarige Katzen geschoren und mehrere Wochen mit Tabletten und mit pilzabtötendem Lösungen behandelt werden. In der Wohnung müssen wenigstens alle Bereiche in und um die Lieblingsplätze der Katze sowie alle Spiel- und Pflegegerätschaften mehrmals gereinigt und desinfiziert werden. Alle tierärztlichen Anweisungen sollten gewissenhaft durchgeführt werden- es handelt sich um eine hochansteckende Krankheit, die auch auf Menschen übertragbar ist.

 

Erbkrankheiten

PKD-Polycystic Kidney Disease
erblich bedingte Nierenerkrankung bei Perserkatzen
und anderen Katzenrassen

David S.Biller, DVM, DACVR
Associate Professor and Head of Radiology, Department of Clinical Sciences
College of Veterinary Medicine, Kansas State University

Stephen DiBartola, DVM, DACVIM
Professor and Head of Small Animal Medicine, Department of Veterinary Clinical Sciences
College of Veterinary Medicine, The Ohio State University

Wilma J. Lagerwerf, RVT, RLAT, AHT
Ailsa Craig, Ontario, Canada

 

Polycystic Kidney Disease ist eine vererbbare Nierenkrankheit die in Perserkatzen entdeckt wurde. Über die Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) wurde vereinzelt seit 1967 in der Literatur berichtet, aber richtige Studien zu dieser Nierenerkrankung begannen erst 1990. Eine betroffene 6 Jahre alte weibliche Perserkatze wurde mit vergrößerten Nieren und Symptomen von Nierenversagen an die Staatl. Universitätshochschule Ohio überwiesen. Die Diagnose lautete letztendlich PKD. Mit den Nachkommen dieser Katze wurde eine Kolonie gegründet und die Forschung über den Krankheitsverlauf konnte beginnen.

Was bewirkt diese Krankheit bei Katzen?

PKD ist eine Krankheit die im fortgeschrittenen Alter sichtbar wird. Zwischen dem 3. und 10. Lebensjahr treten vergrößerte Nieren und Nierenfunktionsstörungen auf. (Durchschnittsalter 7 Jahre). Dieser Zustand ist erblich bedingt und die Zysten sind von Geburt an vorhanden – sind aber bei jüngeren Tieren kleiner. Die Größe der Zysten kann zwischen 1 mm und mehr als 1 cm variieren. Ältere Katzen haben zahlreichere und größere Zysten. Probleme entstehen, wenn diese Zysten anfangen zu wachsen, zunehmend die Nieren vergrößern und dadurch die Nierenfunktion beeinträchtigt und reduziert wird. Das Ende bedeutet Nierenversagen. Einige der klinischen Anzeichen sind Depressionen, fehlender oder reduzierter Appetit, übermäßiger Durst, übermäßige Urin Abgabe und Gewichtsverlust. Ein auffallender Unterschied , wann und wie schnell die einzelnen Katzen erliegen, besteht darin wie schnell die Krankheit bei den einzelnen Tieren fortschreitet. Es besteht aber die Möglichkeit, daß sich die Krankheit spät im Leben der Katze entwickelt, so daß die Katze aus anderen Gründen stirbt bevor die Nieren versagen. Wie auch immer, wenn die Zysten anfangen zu wachsen und dadurch Probleme verursachen ist am Ende ein Nierenversagen sicher. Einige Zysten wurden auch in anderen Organen wie der Leber und der Gebärmutter gefunden.

Wie ist PKD zu diagnostizieren?

PKD ist mit einem Ultraschallgerät sehr einfach zu diagnostizieren und somit kann man die Krankheit in einem sehr frühem Stadium erkennen. Dies erfordert lediglich das Abrasieren eines kleinen Streifens Haare am Unterleib und ein wenig Zeit zum Erkennen möglicher Zysten. Mit der richtigen Ausrüstung und einem erfahren Arzt/Personal kann dies schon im Alter von 8 Wochen erfolgen. Normalerweise ist es so: je älter die Katze, um so größer die Zysten und um so einfacher sind diese zu entdecken. Wenn die Katze annähernd 10 Monate alt ist sind Ultraschalldiagnosen bis zu 98% sicher.

Wie bekommt eine Katze PKD?

PKD ist keine ansteckende Krankheit. Dr. David Biller von der Staatl. Universität in Kansas hat kürzlich Studien fertiggestellt und die Ergebnisse veröffentlicht. Diese zeigen, dass PKD ein Autosomal Dominantes Erbmerkmal ist. Die veröffentlichten Resultate sind im "Journal of Heredity" 1996;87:1-5 zu finden. Ein kleiner Rückblick in die Genetik: ein "autosomal dominantes" Gen ist, wenn es sich zeigt, sobald es vorhanden ist – sogar wenn es nur von einem Elternteil vererbt wurde. Man kann also sagen eine PKD freie Katze ist auch genetisch PKD frei! Wenn die Katze PKD positiv ist, muss man unterscheiden ob sie heterozygot/mischerbig (das Gen von einem Elternteil geerbt) ODER homozygot/reinerbig (das Gen von beiden Elternteilen geerbt) ist.

In der Tabelle wird einfache "Mendelsche Genetik" dargestellt, um verständlich zu machen wie diese Krankheit vererbt wird. (und jedes "Autosomal Dominante Merkmal")


Nicht befallene Katze = xx Mischerbig befallene Katze = Xx Reinerbig befallene Katze = XX

Wie ist die Behandlung für diese Krankheit?

Es gibt keine spezielle Behandlung bei dieser Krankheit. Die Behandlung ist ähnlich der Behandlungen von chronischem Nierenversagen aufgrund anderer Ursachen. Die Behandlung beinhaltet eingeschränktes Protein, reduzierte Diät (jedoch unter Verwendung eines biologisch hochwertigen Proteins), diätgemäße Phosphor-Beschränkung, immer verfügbares frisches Wasser, Gebrauch von Phosphatbindern und falls notwendig die Behandlung von Anämie. Es muss noch viel mehr Arbeit in die Polyzystische Nierenerkrankung der Katzen investiert werden, um die zugrundliegenden Ursachen zu verstehen und wirksame Behandlungsmethoden zu finden.

Wie bringt ein Züchter PKD aus seiner Zucht?

PKD ist das Ergebnis eines "autosomal dominanten" Gens und es ist daher relativ einfach aufzuspüren und auszuschließen. Alle zur Zucht verwendeten Katzen sollten mit Ultraschall untersucht werden um vorhandene Nierenzysten zu erkennen. Es dauert nur einige Minuten mit keiner oder einer kleinen Narkose. Wenn ein positives Ergebnis vorliegt und es möglich ist, dann lassen Sie die Elterntiere testen.

Der einfachste Weg diese Krankheit zu eliminieren ist, die PKD positiven Tiere zu kastrieren!

Es ist wahrscheinlich, dass viel mehr Perser von PKD betroffen sind als zur Zeit diagnostiziert wird. Mit mehr Studien und veröffentlichten Information über diese Krankheit können Züchter und Tierärzte daran arbeiten, PKD-freie Zuchtprogramme zu erstellen. Auf diese Weise kann dieses genetische Gesundheitsproblem ausgeschlossen werden.

Übersetzt von Angi Höfler und Ulrike Knüppel
Reprinted with permission, Cat Fanciers' Almanac, Volume 14, Number 10, February 1998

Das dieses genetische Problem leider nicht nur bei Persern und Exotics vorhanden ist, zeigen die Testergebnisse von anderen Katzenrassen. Herr Dr. Biller hat jetzt bekannt gegeben, dass er zur Zeit mit den Studien von anderen Katzenrassen beginnt. Gewissenhafte Züchter sollten aber vielleicht auch schon jetzt Ihre Zuchttiere testen lassen.

 

HCM-Cardiomyopathien
bei Katzen

Quelle. Katzen extra 8/99
Wricke Hofmann

Cardiomyopathien sind krankhafte Veränderungen des Herzmuskels, die die Pumpleistung des Herzens beeinträchtigen. In fortgeschrittenem Stadium führen diese Veränderungen zu tödlicher Erkrankung des Tieres oder zum plötzlichen Tod durch allgemeines Herzversagen oder Thrombosen. Sobald äußere Symptome auf treten, ist es erfahrungsgemäss bereits zu spät, um die Lebensqualität und Lebensdauer der erkrankten Katze noch entscheidend zu beeinflussen. Die Lebenserwartung liegt dann noch bei einem halben Jahr oder deutlich darunter. Schätzungen gehen davon aus, dass 10 bis 15 Prozent unserer Katzen von Cardiomyopathien betroffen sind.

Symptome und Entstehung


Unabhängig von der Ursache haben alle Formen der Cardiomyopathie die gleichen Symptome; Atemnot, Appetitlosigkeit, Flüssigkeitsansammlungen in Brustkorb oder Lungen. Auch Bewegungsunlust oder Lähmungen können als Folge verringerter Durchblutung oder der schon erwähnten Thrombosen auftreten. Obwohl die Symptome generell eine Folge der verminderten Herzleistung sind, müssen zwei verschiedene Formen unterschieden werden.

Bei der dilatativen Cardiomyopathie (DCM) ist der Herzmuskel dünner und schlaffer als normal, was die unzureichende Pumpleistung verursacht. Als Ursache gelten altersbedingte Herzklappenfehler sowie Taurinmangel, der beim heutigen Futterangebot eigentlich nicht mehr auftreten dürfte.

Die hypertrophe Cordiomyopathie (HCM) hingegen ist durch eine zu dicke Herzwand gekennzeichnet. Hier ist also nicht die Pumpleistung, sondern das geringere Volumen der Herzkammer das primäre Problem. Bei erkrankten Katzen wurden schon Herzwandstärken von elf Millimeter gemessen; das ist etwa das Doppelte dessen, was maximal als normal anzusehen ist. Das Wichtigste ist jedoch die Tatsache, dass HCM in den meisten Fällen ererbt ist. Es gibt einige wenige Grunderkrankungen, die zu den gleichen Symptomen führen. Aortenverengung, Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion und Akromegalie. Die hierdurch entstehende HCM führt auf Dauer jedoch zu HCM, d.h. zu einer Erschlaffung des Herzmuskels. Sind die hier auf geführten Erkrankungen durch entsprechende Untersuchungen ausgeschlossen, ist von einer erblich bedingten Ursache auszugehen.

Genetik
Zunächst das Erfreuliche. HCM ist, nach dem heutigen Stand der Forschung, autosomal dominant erblich, d.h. es gibt bei Katzen vermutlich keinen rezessiven Erbgang, der, über Generationen unbemerkt, plötzlich für böse Überraschungen sorgt, und auch keine geschlechtsgebundene Vererbung. Ein Tier ohne Befund ist gesund und nicht Träger der Krankheit; ein erkranktes Tier hat mindestens einen Elternteil, der Symptome aufweist, und vererbt die Krankheit. Das ist leider nur die reine Lehre und deshalb wird es jetzt etwas komplizierter. Beim Menschen wurden bisher über 100 Mutationen von sieben Genen gefunden, die für HCM verantwortlich sind. Diese Mutationen verändern die Proteinstruktur der Muskelfasern des Herzens, was die Verdickung der Herzwand verursacht. Der Wirkungsgrad dieser Mutationen auf das Krankheitsbild ist unterschiedlich. Die Krankheit tritt zwar immer auf, wenn sie genetisch vorhanden ist (vollständige Penetranz), die jeweiligen Mutationen beeinflussen aber die Ausprägung und den Verlauf (variable Expressivität). Alle bisherigen Forschungen legen den Schluss nahe, dass diese Erkenntnisse auch für unsere Katzen gelten, auch wenn hier die betroffenen Gene noch nicht nachgewiesen wurden. Aus den bisher über HCM bei Katzen durchgeführten Studien ergibt sich kein Hinweis, dass ein erkranktes Tier zwei gesunde Elternteile haben könnte, d.h. der Erbgang ist auch bei den Katzen dominant bei vollständiger Penetranz. Bei der Verpaarung von Katzen, die beide von HCM betroff en sind, kommt etwa ein Drittel der Kätzchen tot zur Welt, die überlebenden Tiere entwickeln die Krankheit häufiger, früher und stärker als Tiere, bei denen nur ein Elternteil betroff en ist.

Diagnose
Die einzige sichere Diagnosemöglichkeit ist derzeit eine Ultraschalluntersuchung, dabei kann HCM auch schon vor dem Auftreten von Symptomen nachgewiesen werden. Bei Routineuntersuchungen bemerkte Herzgeräusche können ein Hinweis auf das Vorliegen von HCM sein, ersetzen aber nicht den Ultraschall. Da die Erkrankung bei der Geburt meistens nicht präsent ist, sondern sich erst im Lauf der Zeit entwickelt, liegt der Zeitraum für eine sichere Diagnose zwischen ein und fünf Jahren. Das ist zwar eine große Zeitspanne, erklärt sich aber aus den obigen Ausführungen zur Genetik von HCM. Ausserdem gibt es noch rassespezifische Variationen, so entwickeln betroffene Maine Coon Kater HCM zwischen zwei und zweieinhalb Jahren, Maine Coon Katzen mit drei Jahren oder darüber, andere Rassen erkranken deutlich früher. Die Ursachen hierfür sind noch unerforscht.

Behandlung und Prophylaxe
Eine Behandlung, die Lebenschancen und Lebensqualität deutlich verbessert, gibt es nicht. Zur Linderung der Beschwerden können Medikamente verabreicht werden, die die Herzfrequenz vermindern, sowie Aspirin als Thromboseprophylaxe. Diese Maßnahmen sind der Humanmedizin entlehnt, einen Nachweis der Wirksamkeit aus der Tiermedizin gibt es meines Wissens (noch) nicht.

Die Aspirinbehandlung muss unter strikter tierärztlicher Kontrolle erfolgen, eine unkontrollierte Behandlung durch die Halter kann für das Tier tödlich enden.
Angesichts dieses düsteren Szenarios bleibt eigentlich nur eine konsequente Prophylaxe, auch wenn diese zwangsläufig nur auf einen sehr kleinen Kreis unserer Katzen beschränkt bleibt, schließlich stammen die meisten Stubentiger nach wie vor aus ungeplanten, unkontrollierten Verpaarungen. Andererseits ist aber der Anteil der Rassekatzen stetig im Wachsen begriffen, so dass den Züchtern schon deshalb eine besondere Verantwortung zukommt. Erste Maßnahme ist natürlich der Ausschluss von Tieren mit HCM aus der Zucht. Dieses scheinbar so leichte Unterfangen wird allerdings erschwert durch die lange Zeitspanne innerhalb derer HCM auftreten kann. Oft genug waren scheinbar gesunde Tiere jahrelang in der Zucht, bevor die Krankheit in Erscheinung trat. In solchen Fällen muss ein verantwortungsbewusster Züchter versuchen, die Besitzer seines Nachwuchses zu informieren und zu einer Untersuchung zu veranlassen. Das gilt um so mehr, wenn "verdächtige" Tiere an andere Züchter verkauft wurden. 

Auch wenn immer wieder totgeborene oder früh verstorbene Kätzchen zu beklagen sind, kann HCM im Spiel sein, ebenso, wenn Tiere im "besten Alter" bei Stress oder Anstrengung kollabieren oder gar sterben. Auch wenn HCM rückwirkend ganze Zuchtprogramme zunichte machen kann, ist der offene und ehrliche Umgang mit dem Problem der einzige Weg. Dazu gehört auch der Blick zurück, wenn sich z.B. plötzlich herausstellt, dass ein Urahn des wertvollen Zuchtkaters HCM-Träger ist. Sind da noch Verwandte dieses Katers früh und unter ungeklärten Umständen gestorben, ist Vorsicht und somit eine Untersuchung angesagt.

Eine nicht minder wichtige Rolle kommt aber auch den Tierärzten zu. Bei Forschern und Züchtern wird derzeit davon ausgegangen , dass das wahre Ausmaß von HCM nicht bekannt ist. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass bei Todesfällen z.B. im Zusammenhang mit Routineoperationen selten nach der Ursache gesucht wird. Für den Besitzer ist es ein Unglück, eine Obduktion wird nicht in Betracht gezogen. Die Folge ist, dass Züchter, wenn sie überhaupt vom Tod eines Kätzchens erfahren, die Todesursache nicht kennen, folglich auch keine Konsequenzen ziehen können. Hier kann der Tierarzt durch Aufklärung eine Mittlerrolle spielen und die Bemühungen verantwortungsbewusster Züchter unterstützen.

Andere:

 

Pseudowut (Juckseuche) - Aujeszkysche Krankheit

Bei der als Pseudowut, Juckseuche, bei Schweinen als Aujeszkysche Krankheit (Morbus Aujeszkyi), Pseudorabies und bei Rindern als Infektiöse Bulbärparalyse bezeichneten Erkrankung handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die sowohl bei der Katze als auch bei anderen Säugetieren durch das Suine Herpesvirus oder Pseudorabies-Virus verursacht wird.

Die Symptome der Pseudowut sind - ähnlich wie bei der Tollwut - insbesondere ein unruhiges Verhalten der Katze, Zuckungen und Nervosität, schnelles und unruhiges Atmen, starker Speichelfluss (Schaum), Appetitlosigkeit, Schluckbeschwerden und Lähmung des Kaumuskulatur, Erbrechen sowie ein typischer Juckreiz - erkennbar am ständigen Lecken, Kratzen und Benagen der juckenden Körperstellen der Katze.

Der die Pseudowut auslösende Herpesvirus wird besonders durch Schweine - Verfütterung von Schweinefleisch - sowie durch infizierte Ratten und Mäuse auf die Katze übertragen. Aus diesem Grund sind insbesondere Hofkatzen und freilebende Katzen auf dem Bauernhof gefährdet.

Die Pseudowut lässt sich weder behandeln noch am lebenden Tier diagnostizieren. Die Zeitspanne zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit) ist sehr kurz - meist nur wenige Tage bis etwas über eine Woche - und schreitet schnell voran. Der Verlauf der Krankheit ist immer tödlich.

Um Ansteckung und Infektion zu Vermeiden sollten Katzen keinen direkten Kontakt zu Schweinen oder Ratten haben und kein rohes Schweinefleisch als Futter bekommen. Durch Kochen des Schweinefleisches werden die Erreger (Herpes-Virus) abgetötet. Rohes Schweinefleisch sollte aus diesem Grund bei der Fütterung von Katzen tabu sein!

(Quelle:katzenbuch.de)

Lyme Borreliose - Hirnhautentzündung

Die Lyme-Borreliose (Borrelia Burgdorferi) ist eine Infektionskrankheit, die von Zecken (durch Zeckenbiss) auf Katzen und andere Tiere/Haustiere übertragen wird. Bei der Borreliose handelt es sich um eine Hirnhautentzündung, die durch Bakterien (Borrelien, Spirochaeten) ausgelöst wird.

Die Symptome und Kennzeichen für eine Borreliose - Erkrankung sind schmerzende Entzündungen der Gelenke und Gliedmaßen, Fieber und Bewegungs-Störungen der infizierten Katze sowie eine auffallende Verhaltensstörung und Apathie. Die Behandlung der Lyme-Borreliose erfolgt durch Antibiotika (Penicillin) über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen.

Neben der regelmäßigen Kontrolle der Katze auf Zeckenbefall (besonders an Hals, Bauch und Pfoten) und dem sofortigen Entfernen von bereits festgebissenen Zecken mittels einer Zeckenzange, sind verschiedene Abwehrstoffe erhältlich, die entweder in Form von Wirkstoff-Präparaten wie Sprays und Bade-Lösungen oder als Puder angeboten werden. Auch spezielle, präparierte Halsbänder für Katzen können dem Zeckenbefall vorbeugen. Auf keinen Fall sollten Zecken - wie oft fälschlich behauptet - mit Öl oder gar Nagellackentferner zu entfernen versucht werden.

Eine wirksame Impfung gegen Borreliose gibt es zurzeit noch nicht.

(Quelle:katzenbuch.de)